Über mich / Instrumente und Wendepunkte
Neue Klänge formen ein Charakter.
Eine Berliner Geschichte über Chiptunes, Gabba-Liveacts, Tracker, virtuelle Studios und den Weg bis zu den ersten offiziellen Solo-Veröffentlichungen.
Digitaler Start
Eine unkonventionelle musikalische Entwicklung...
1975 in Berlin geboren, begann meine musikalische Reise Ende der Achtziger mit einem Commodore 64. Seitdem haben sich Computer, Programme, Projekte und Genres verändert. Geblieben ist die Freude daran, Ideen in Klang, Bilder und neue Formen zu übersetzen.
01
C64 / Der erste Funke
Als Klang plötzlich programmierbar wurde.
Am C64 entstanden meine ersten Chiptunes. Der Game Music Creator und ein begrenzter Klangvorrat waren genug, um eine eigene kleine Musik Welt zu bauen.
Damals lernte ich, dass Einschränkungen nicht zwangsläufig bremsen. Sie können den Blick schärfen und aus wenigen Mitteln einen unverwechselbaren Charakter entstehen lassen. Die Neugierde und das Interesse waren geweckt und begleiten mich bis heute auf meinem musikalischen Weg.
Computerklang wird zu einem eigenen Ausdrucksmittel.
02
Amiga / Denken in Pattern
Neue Möglichkeiten eröffnen sich.
Im Berlin nach dem Mauerfall entdeckte ich mit dem Amiga 600 HD neue möglichkeiten des Klangausdrucks und eine neue Qualität der Musik eröffnete mir die härtere Seite elektronischer Musik.
1992 wurde dann zusammen mit Deaf Aid unter dem pseudonym ClASh Das Musiker Projekt „Phonetics“ ins Leben gerufen. Mit harten Gabba Klängen und völliger kreativen Freiheit wurden den leuten ordentlich eingeheizt.
Die folgenden intensiven Afterpartys und Live-Auftritte mit dem Amiga brachten uns eine treue Fangemeinde ein.
Aus Afterpartys wurden zunehmend Live Acts und 1994 schließlich der erste Club Live Act im Linientreu Berlin.
Wendepunkt: Aus Neugier wird eine musikalische Arbeitsweise.
03
Synthese / Der Signalweg öffnet sich
Vom Tracker zur Synthese.
Ende der Neunziger entwickelte sich mein Stil von Gabba in Richtung Hardstyle-Techno und psychedelischer Goa-Musik. Nach dem Ende von Phonetics entstand mit deaf aid das „Kokomo-Projekt“.
Unter dem Namen X-Trible wurden Tracks veröffentlicht wie S.O.S. und 20th Century erschienen sie 1999 auf DJ-Compilations.
FastTracker, DreamStation, Orion und ReBirth formten danach meine weitere kreative entwicklung.
Aus einzelnen Programmen entstand ein zusammenhängender Weg durch Sound, Strukturen und Atmosphären.
Seit 2003 ist Propellerheads Reason mein musikalisches Zuhause und ist mit Reason Studio bis heute die DAW meiner Wahl.
Wendepunkt: Werkzeuge werden zu einem musikalischen System.
04
Eigenes Studio / Instrumentenkonstellation
Stilistischer Wandel.
Mitte 2003 veröffentlichte ich unter dem Namen DJNeo das Soloalbum „X-Sounds“. Eine minimalistische und experimentelle House-Produktion mit psychedelischen und progressiven Einflüssen.
Ab 2007 entstand gemeinsam mit psyflex und später mit DJ Yoshimitzue das Projekt Cosmic-Infusion. Stücke wie „Ambient Waves“, „Darktales“, „The Gods“ und „Discover the Moon“ wurden auf SoundCloud und ReverbNation veröffentlicht.
Viel Musikmaterial blieb aber trotzdem unveröffentlicht und wurde so Teil eines wachsenden persönlichen Archivs voller kreativer Ideen und Inspirationen.
STUDIO MEMORYCONSTELLATION
Wendepunkt: Aus vielen Werkzeugen entsteht ein eigener kreativer Mittelpunkt.
05
Heute / eXzez Soundworks
Die Rückkehr und die Zukunft.
The return & Future.
Nachdem ich bereits 2011 unter dem Namen eXzez verschiedene Stücke veröffentlicht habe, entschloß ich mich 2025 die sache noch mal neu auf zu rollen und meine Musik in die Welt zu schicken.
Beginnend mit Time of War, A Wistful Change, On the Way, Sounds from Heaven, Discover the Moon (2025) und Fly with me erschienen im Jahr 2025.
2026 folgten Follow und Sadness & Anger. Jeder Song trägt dabei seine eigene Stimmung, Geschichte und visuelle Welt.
Heute verbinde ich Musik mit Bildern, Videos, Technik und digitalen Räumen. Manchmal abstrakt und manchmal verrückt aber immer kreativ. Genau diese Offenheit gehört für mich zum kreativen Prozess.
Neugierig bleiben, Neues ausprobieren und öfter mal ausbrechen aus festen Strukturen.
Wendepunkt: Klang, Bild und Raum beginnen, dieselbe Geschichte zu erzählen.